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Investieren

Investieren bindet Kapital in Anlagen mit ungewissen zukünftigen Ergebnissen, um Erträge, Wachstum oder ein anderes finanzielles Ziel zu verfolgen.

Überblick

Investieren bindet heutige Kaufkraft, um ungewisse künftige Zahlungen oder Wertzuwächse zu erzielen. Das Ziel kann in laufenden Erträgen, langfristigem Wachstum, Kapitalerhalt oder einer bestimmten künftigen Zahlung liegen.

Der erwartete Nutzen hängt vom Eigentums- oder Zahlungsanspruch, vom gezahlten Preis, von Kosten, dem Zeithorizont und künftigen Ereignissen ab. Aktien, Anleihen, Fonds und andere Anlagen schaffen unterschiedliche Rechte und Risiken.[1]

Eigentums- und Zahlungsansprüche bestimmen die Renditequellen

Aktien verkörpern Eigentumsansprüche an Unternehmen. Anleihen begründen meist vertragliche Ansprüche auf festgelegte Zahlungen eines Emittenten. Fonds bündeln Anlagen und können Risiken breit streuen oder eng konzentrieren. Der Produktname bestimmt das Ergebnis nicht. Preis, Gebühren, Kreditqualität, Zahlungen und Marktbedingungen zählen ebenfalls.

Renditen können aus Erträgen wie Zinsen oder Dividenden und aus Veränderungen des Marktwerts entstehen. Keine Quelle ist sicher. Eine zugesagte Zahlung kann ausfallen, eine Dividende kann gekürzt werden und der Verkaufspreis kann unter dem Kaufpreis liegen.

Risiko muss zum Ziel in Beziehung gesetzt werden

Volatilität ist eine Form der Unsicherheit. Hinzu kommen mögliche dauerhafte Verluste sowie Inflations-, Kredit-, Liquiditäts-, Konzentrations-, Währungs- und Timingrisiken. Dieselbe Anlage kann für ein fernes Ziel tragbar, für bald benötigtes Geld aber ungeeignet sein.

Diversifikation kann die Abhängigkeit von einer einzelnen Position oder einem Risikotreiber verringern, marktweite Verluste jedoch nicht ausschließen.[2] Kosten und Steuern mindern außerdem die beim Anleger verbleibende Rendite und unterscheiden sich nach Produkt, Konto und Rechtsordnung.

Häufig gestellte Fragen

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